Wasserpfützen laden zum Badetag ein

und das selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt

Wasserpfützen, aber auch Vogeltränken die von Menschen angeboten werden, wirken auf unsere einheimischen Vögel wie ein magischer Magnet. Die Körperpflege und viel trinken ist für Vögel genauso wichtig wie für uns Menschen. Wenn jedoch die Temperaturen so niedrig sind, dass die Gewässer zufrieren, haben die Vögel ihre Mühe und Not.  Wenn sich dann eine Pfütze bildet, zieht diese unzählige Mengen an Vögeln an. Und es ist egal, wie kalt es dann ist.

Wir beobachteten am 10. Januar 2009 gegen 12.00 Uhr genau diese Situation auf einem Parkplatz an der Meldorfer Bucht. An diesem Tag lag die Temperatur bei rund -5° Celsius und das bei strahlend blauem Himmel. Trotzdem bildete sich auf diesem Parkplatz die eine und andere Pfütze. Wir stellten uns mit dem Auto in unmittelbarer Nähe, einer durch die Sonne beschienen Pfütze, die innerhalb kürzester Zeit zur einer Badestelle avancierte.

Es fanden sich Drossel, Finken und Meisen zum baden ein. Einige waren so emsig dabei, dass das komplette Gefieder klitschnass war. Wenn der Badespaß beendet war, flogen die durchnässten Vogel in einem Busch und ließen dort ihr Gefieder von der Sonne trocknen. Gleichzeit wurden die Federn gerichtet. Ein herrlicher Anblick, der allerdings nur sehr kurz andauerte, denn nach etwa einer Stunde war der Spuk vorbei und man konnte zusehen, bis die Pfütze wieder gefroren war.

Aber die Pfütze war nicht nur eine Badestelle, viele Vögel tranken dort, auch bevor sie badeten.

Ich werde zukünftig hier immer mal wieder Bilder von badenden Vögeln einstellen, also schauen Sie bald mal wieder rein!

 

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